Anlässlich der 39. Münzmesse World Money Fair in Berlin wurde am 29. Januar 2010 das Projekt von Dr. Sandro Sassoli, der “United Future World Currency” bzw. UFWC Eurodollar mit Präsentation einer eigenen Münze der Weltöffentlichkeit vorgestellt: Sassoli kämpft für eine einheitliche Weltwährung.
Belgium, Israel and Mexico have already struck copies of the UFWC Eurodollar coins, with the Italian Mint displaying its own artistic concept based on a Leonardo da Vinci design. The UK Royal Mint is considering a coin made out of palladium alloy, plus the US, Australian, Russian, Fijian, Swiss and Japanese Mints confirmed their interest for the project. (Quelle: Finanznachrichten.de)
Angesichts der noch anhaltenden Finanzkrise könnte man der Auffassung sein, die einheitliche Weltwährung, die man schon Eurodollar nennt, wäre eine mögliche Lösung für das Verhindern oder Abmildern eines sich gegebenenfalls wiederholenden Finanzdesasters.
Was wäre wenn? Dann wären Währungsschwankungen passé. Dann wäre aber auch der IWF in der Lage, Länder unter wirtschaftliche Kuratel zu stellen, wie es die EU derzeit mit Griechenland vor hat, wenn deren Wirtschaftslage sich nicht signifikant verbessert. Das wäre für mich ein Horrorszenario, wenn Menschen oder Gremien, die die Bürger eines Landes nicht gewählt haben, über das Wohl und Wehe dieses Landes bestimmen. Der Unmut, den Europäer gegenüber der europäischen Gesetzgebungshoheit haben, würde weltweit in potenzierter Form zu Tage treten.
Ich wünschte mir, dass dies verhindert werden könnte. Ich befürchte aber, dass in der wachsenden Abhängigkeit der einzelnen Länder von der Welt diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist.
Ein jeder prüfe rechtzeitig, wie er sich selbst vor den negativen Folgen einer Weltwährung schützt.

Ein Kommentar
Ich finde eine Weltwährung gut. Dann kann man in Ulaanbaatar (russisch: Ulan-Bator) für Eurodollar eine Herde Steppenpferde kaufen und mit den gefürchteten monogolischen Reiterhorden die Finanzjongleure dieser Welt jagen. Das wär doch was!?