Internationale Steuern: Fachtagung in Hamburg

Hamburg ist eine der Hochburgen von Fachleuten für internationales Steuerrecht. Nicht umsonst gibt es dort das Institut für ausländisches und internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) und den universitären Studiengang Master of International Taxation (MITax).

In Zeit der Globalisierung spielen internationale Steuerthemen zunehmend auch für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Privatpersonen eine große Rolle. Und diese Gruppen benötigen kompentente steuerliche Beratung über die Grenzen hinweg.

Der Arbeitskreis MITax-Alumni im Förderverein des IIFS stellt deshalb auf ihren jährlichen Fachtagungen fachliche Brennpunkte zur Diskussion. Auf der 3. Fachtagung am 12. September 2009 in Hamburg wurden folgende Themen vorgestellt und diskutiert:

  • Steuerliche Probleme beim Einsatz ständiger Vertreter im Ausland
  • Innentransaktionen bei international tätigen Personengesellschaften
  • Besteuerung von Funktionsverlagerungen in das Ausland
  • Bewertung von Auslandsvermögen und Erbschaftssteuer

Die Themen zeigen anschaulich, wo wesentliche steuerliche Probleme von Auslandsaktivitäten liegen. Die drei ersten Themen betreffen den unternehmerischen Bereich. Hierbei geht es vorrangig um die Frage, welcher Staat gewisse Aktivitäten besteuern darf und wie mögliche Doppelbesteuerungen vermieden werden können.

Das vierte Thema betrifft die brennenden steuerlichen Fragen im Bereich des Auslandsvermögens von Inländern. Spätestens in Fällen von vorweggenommener oder endgültiger Erbfolge treten vielfältige Probleme auf. Dabei ist die Bewertung von Auslandsvermögen stets ein besonders kritischer Punkt.

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